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Zusammenfassung:CEO Arnd Franz berichtet von einem anspruchsvollem Jahr. Bernd Weißbrod/dpaLaut Informationen der De
CEO Arnd Franz berichtet von einem anspruchsvollem Jahr.
Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur verzeichnet Mahle 2024 einen Umsatzrückgang auf 11,7 Milliarden Euro.
CEO Arnd Franz berichtet von einem herausfordernden Markt, besonders in Europa und Nordamerika, während Asien weniger betroffen ist.
Mahle transformiert sich hin zur Elektromobilität und schließt Werke in Deutschland und den USA, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Wirtschaftsflaute, die gesunkene Fahrzeugnachfrage und der zu langsame Hochlauf der Elektromobilität haben dem Automobilzulieferer Mahle zugesetzt. Der Umsatz ging 2024 nach einer vorläufigen Berechnung auf 11,7 Milliarden Euro zurück, wie Vorstandschef Arnd Franz der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart mitteilte.
2023 hatte der Erlös des Stiftungsunternehmens noch gut 12,8 Milliarden Euro betragen. „Alle Automobilhersteller waren bemüht, ihre Kapazitäten den schwierigen Bedingungen anzupassen. Das schlägt dann natürlich auf die Zulieferer durch.
2024 sei ein sehr anspruchsvolles Jahr gewesen. Die Märkte hätten sich teilweise schwächer entwickelt als erwartet, vor allem in Europa und Nordamerika, sagte Franz. Asien sei vom Umsatzrückgang nicht so stark betroffen gewesen. China habe für Mahle keine Wachstumsimpulse gebracht. Indien und Südamerika hingegen hätten sich positiv entwickelt.
Mahle bleibt trotzdem profitabel
Im vorläufigen Umsatz von 11,7 Milliarden Euro sind nach den Worten von Franz etwa 300 Millionen Euro enthalten aus Geschäft, von dem man sich getrennt habe. Zum Ergebnis machte er keine konkreten Angaben, betonte aber: „Auch 2024 bleiben wir aus heutiger Sicht profitabel.
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Der Ausblick für das laufende Jahr habe sich in den letzten Wochen noch einmal deutlich eingetrübt. Es sei sehr schwierig, Vorhersagen zu treffen. Die Nachfrage durch die Autohersteller werde weiterhin sehr verhalten sein, und die politische Großwetterlage mache es nicht einfacher.
Zwei Werke geschlossen
Aktuell erwirtschaftet der Zulieferer bereits über 60 Prozent seines Umsatzes unabhängig vom Pkw-Verbrennungsmotor, wie Franz berichtete. Mahle befindet sich gleichfalls wie andere Zulieferer im Umbau – weg vom Verbrenner hin zur Elektromobilität. Vor diesem Hintergrund wurden Ende 2024 wie bereits bekannt die Werke in Gaildorf (Kreis Schwäbisch Hall) und im österreichischen Mattighofen geschlossen.
In den USA soll im ersten Quartal 2025 eine Produktionsstätte in Charleston dicht gemacht werden. Aktuell gibt es 18 Werke in Deutschland. Ende Juni waren im Inland 9990 Personen beschäftigt und 69.529 Menschen weltweit.
Franz fordert Überprüfung von Verbrenner-Aus in der EU
Franz sagte, Mahle habe große Fortschritte gemacht bei der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte. Für die dortigen Beschäftigten gilt eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2025.
Zu den strikten CO2-Zielen in der Europäischen Union sagte der Chef des Automobilzulieferers: „Wir brauchen eine grundsätzliche Überarbeitung der CO2-Regulierung, die nicht nur die Auspuffemissionen berücksichtigt, sondern eine ganzheitliche Lebenszyklusbetrachtung vorsieht und Platz für Hybridantriebe und fortschrittliche nachhaltige Kraftstoffe lässt.
Notwendig seien alle Technologien, um CO2 schon in diesem Jahrzehnt zu reduzieren. „Europa muss sich entscheiden, ob es einen Sonderweg gehen will. Ab 2035 soll in der EU ein Verbrennerverbot gelten.
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