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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem weiteren Hoch des seit Anfang 2022 am Vortag verliert die jüngste Kursrally weiter Schwung. Der Dax gab am Mittwoch in den ersten Handelsminuten um 0,18 Prozent auf 15 854,28 Punkte moderat nach. Schon an der Wall Street hatte sich am Dienstag kaum noch etwas getan und in Fernost verbuchten die Börsen überwiegend Verluste. Börsianer schließen jedoch nicht aus, dass der deutsche Leitindex die in Reichweite liegende 16 000er-Marke wieder ansteuert.
Der der 50 mittelgroßen Börsenwerte gab am Mittwochmorgen um 0,41 Prozent auf 27 858,67 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex lag ebenfalls mit 0,21 Prozent im Minus.
Die 16 000er Marke sowie das Rekordhoch bei 16 290 Punkten vom November 2021 zögen die Anleger unverändert in ihren Bann, schrieb Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Gewinnmitnahmen blieben bislang überschaubar. Die Sorge, ein neues Rekordhoch zu verpassen, sei derzeit größer als die Angst vor einem Rücksetzer.
Mit Blick auf die Einzelwerte gab es schlechte Nachrichten aus der Chip-Branche. Beim niederländischen Ausrüster ASML (AS:) gingen die Aufträge im ersten Quartal deutlich zurück im Vergleich zum Schlussquartal 2022. Die Aktien gerieten daraufhin unter Druck und zogen auch deutsche Titel wie Infineon (ETR:) , (ETR:) und Carl Zeiss Meditec (ETR:) um jeweils rund ein Prozent nach unten.
Eine überraschende Kapitalerhöhung von Gerresheimer (ETR:) belastete den Kurs. Die Papiere des Herstellers spezieller Verpackungen verloren 1,4 Prozent. Das Unternehmen will die frischen Mittel in Wachstum investieren, Analysten lobten diese Strategie.
Auf der Verliererseite fanden sich die Immobilienaktien, im Dax waren Vonovia (ETR:) mit minus 1,7 Prozent der schwächste Titel. Im MDax lagen Aroundtown (ETR:) und TAG Immobilien (ETR:) auf den hintersten Plätzen. Der Sektor hatte sich in den vergangenen Wochen etwas erholt von zuvor hohen Verlusten.
Hypoport-Aktien büßten 2,8 Prozent ein. Wegen des Einbruchs des Immobilienmarkts infolge des starken Zinsanstieges ist der Finanzdienstleister Hypoport (ETR:) im ersten Quartal deutlich hinter seinen Rekordwerten aus dem Vorjahreszeitraum zurückgeblieben. Verglichen mit dem sehr schwachen Schlussquartal 2022 zeigten sich aber leicht positive Entwicklungen. Vorstandschef Ronald Slabke sieht eine Bodenbildung. Um auf eine Kehrtwende am Finanzierungsmarkt zu schließen, sei es aber noch zu früh.
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